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Altersvorsorge

Altersvorsorge ist der allumfassende Begriff dafür, dass verschiedene Schritte, wie angespartes Vermögen oder erworbene Anwartschaften, nach dem Ende der Erwerbstätigkeit den Lebensunterhalt ohne Einschränkungen erhalten sollen.

Frauen erhalten im Durchschnitt eine bedeutend niedrigere Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, bedingt durch Schwangerschaft und Kindererziehung.

Früher basierte die Altersvorsorge auf dem Generationenvertrag, welcher festlegte, dass die mittlere Generation im Verbund einer Großfamilie für die älteren Menschen und den nachfolgenden Jahrgang zu sorgen hatte.

Heutzutage ist der Steuerzahler gesetzlich verpflichtet Fürsorge für die Älteren zu übernehmen.

Auch, weil sie meist nicht in den gut bezahlten Spitzenpositionen arbeiten, ist es wichtig rechtzeitig zusätzliche Maßnahmen einzuleiten.

Die heutige Altersvorsorge setzt sich aus drei Säulen zusammen:

  1. Die gesetzliche Vorsorge, d.h. Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung
  2. Ergänzende erwerbsbasierte Alterssicherung, zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge
  3. Private Vorsorge, zum Beispiel Riester- oder Rürup-Rente

Altersvorsorge - News

Private Altersvorsorge für viele unmöglich

vom 03.03.2010 10:45

 

Für viele Verbraucher in Deutschland ist es nicht realisierbar, sich um eine private Altersvorsorge zu kümmern. Ein angst-einflößender Satz von 35 Prozent aller Deutschen sind nicht in der Lage privat etwas Geld für später bei Seite zu legen. Demnach haben ein Drittel der Deutschen keine private Altersvorsorge.
 
Zwar können es sich 65 Prozent der deutschen Bundesbürger leisten, sich privat abzusichern jedoch sind es gerade einmal 24 Prozent die monatlich über 200 Euro sparen können. Viel bedeutender ist weiterhin der Anteil der Deutschen, die es nicht für Notwendig halten, für später ein finanzielles Polster anzulegen. 19 Prozent aller Bürger sehen einfach keinen Sinn an einer Altersvorsorge. Doch viele vergessen, dass es in allen Industrie-Ländern eine immer niedrigere Geburtenrate gibt. Das Sterbealter steigt hingegen kontinuierlich an. Somit stehen aufgrund des Umlageverfahrens immer weniger zahlende junge Menschen den Anspruchsberechtigten gegenüber.
 
Das System war damals ohne Zweifel grandios ausgetüftelt. Doch in Zeiten von Geburtenarmut, langsam wachsenden Bruttolöhnen und einer steigenden Arbeitslosigkeit ist die Rentenfinanzierung kaum einhaltbar. Eine private Vorsorge hingegen schafft Sicherheit, denn private Versichere sind kapitalgedeckt und staatlich geförderte Produkte vor allem krisensicher und bringen ebenso Steuervorteile.

 

Altersvorsorge von Selbständigen geschützt

vom 20.05.2009 13:14

Sogenannte Pfändungsgrenzen schützen Selbständige im Fall einer Insolvenz vor dem Verlust ihrer Altersvorsorge. Das hat die Initiative „Altersvorsorge macht Schule“ in Berlin, die u.a. von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung gefördert wird, jetzt offiziell bestätigt. Demnach dürfen Lebens-und private Rentenversicherungen, Fonds und Banksparpläne nicht gepfändet werden, wenn das Vermögen nicht vor dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen wird.
 
Das angesparte Altersvermögen darf ausschließlich für die Vorsorge Anwendung finden und muss als lebenslange Rente ausgezahlt werden. Einmalzahlungen sind nur im Todesfall erlaubt. Die Höhe des pfändungssicheren Vermögens variiert je nach Alter. Bei einem 18-jährigen sind 2000 Euro geschützt, bei einem 60-jährigen schon 193 000 Euro. Die Höchstgrenze liegt bei 238 000 Euro.

Tipps zu privaten Altersvorsorge

vom 01.10.2008 12:00

Die staatliche Rente reicht nicht mehr aus, eine private Altersvorsorge ist daher unerlässlich. Hier einige Tipps, damit die Geldanlage nicht zum Verlustgeschäft wird:

  1. Das Sparkapital sollte in mehrere verschiedene Formen verpackt werden(Fonds, Aktien, Immobilien usw.). Wer sein Geld ausschließlich in Aktien investiert lebt gefährlich, da ihr Wert ständig schwankt. Kursgewinne können dann wegschmelzen wie Butter in der Sonne!
  2. Je früher man mit dem Sparen anfängt, desto dicker wird das Polster für den Ruhestand. Dabei ist allerdings Geduld gefragt. Langjährige Verträge sollten daher nicht frühzeitig gekündigt werden, weil man dadurch viel Geld verlieren kann!
  3. Bank-und Versicherungsberater nehmen teilweise hohe Provisionen. Vor Abschluss eines Sparvertrages ist es daher wichtig genau zu prüfen, welche Gebühren anfallen. Zwischen den Anbietern gibt es durchaus Unterschiede, und ein teures Produkt muss nicht zwangsläufig besser sein. Es ist also sinnvoll, mehrere Versicherungsunternehmen und Banken miteinander zu vergleichen.
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