Unter einer Debitkarte versteht man eine Geldkarte, deren Nutzung eine sofortige Belastung des Kontos zur Folge hat.
In Deutschland zählen die Maestro- Karte und die Visa- Electron zu den bekanntesten Chipkarten dieser Art. Da sie nicht überzogen werden können, sind sie auch keine Kreditkarten in dem Sinne. Sie unterscheiden sich hierzulande äußerlich kaum von den echten Kreditkarten.
In den USA und Großbritannien sind sie dagegen mit einem Aufdruck „Debit“ gekennzeichnet und können wie richtige Kreditkarten verwendet und überzogen werden. Dort wird nicht zwischen Debitkarten und anderen Chipkarten unterschieden.
Guthabenkarten sind auch unter dem Namen Prepaidkarten bekannt. Sie werden an Menschen herausgegeben, die kein geregeltes Einkommen haben.
Diese Karten müssen erst aufgeladen werden, ehe sie zur Zahlung verwendet werden können. Inhaber einer solchen Karte haben in der Regel keinen Anspruch auf einen Kredit.
Die bekanntesten Guthabenkarten sind solche, die für Prepaidhandys verwendet werden, PayCashCards zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen im Internet und Kantinenkarten, mit denen das Essen in der Betriebskantine bezahlt wird.
Aufladen kann man Prepaidkarten an entsprechenden Kundenterminals, Bankautomaten, in Tankstellen oder am Kiosk. Darüber hinaus sind Überweisungen an den Anbieter, Barzahlungen an den Kunden oder Rubbelkarten üblich. Diese werden käuflich erworben und enthalten eine Ziffernkombination, die freizurubbeln ist. Gibt man den Code dann beispielsweise in das Handy ein, wird ein neues Guthaben zur Verfügung gestellt.
Diese Karten haben den Vorteil, dass sie dem Nutzer die volle Kostenkontrolle gewähren und keine Gefahr besteht, in die Miesen zu rutschen.
Das Guthaben verfällt in der Regel nicht, auch wenn die Nutzungsfrist überschritten oder vorzeitig beendet wurde, kann der Kunde das Restguthaben zurückverlangen.
Der Anbieter ist allerdings berechtigt, eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung zu stellen. Es ist daher immer ratsam das Guthaben vollständig zu verbrauchen, ehe man eine solche Karte kündigt oder ihre Nutzung beendet.
Debit- /Guthabenkarten - News
O2-Tochter Fonic will künftig Kundendaten analysieren
vom 19.10.2009 16:28
Was man beim Online-Shopping beachten sollte
vom 29.12.2008 17:29
Der Einkauf übers Internet bietet viele Vorteile- keine nervige Parkplatzsuche, kein Warten in der Kassenschlange, keine unfreundlichen Verkäufer oder anderen Kunden. Er birgt aber auch Gefahren, da man oft nicht weiß, was der Anbieter mit den gewonnenen Daten macht. Vor allem beim Bezahlen fühlen sich viele Kunden daher unwohl. Ein knappes Viertel der Deutschen kauft regelmäßig im world wide web ein, der Rest erledigt Einkäufe aus Angst vor Betrug oder Datenmissbrauch nach wie vor lieber im Geschäft.
Einige Anbieter stellen daher spezielle Internetsysteme zum Bezahlen bereit um den Kunden die Angst zu nehmen. Marktführer ist derzeit die Ebay-Tochter PayPal, wo sich jeder Kunde einmalig registrieren und ein Konto einrichten lässt. Über sein normales Girokonto lädt er das Shopping-Konto auf und bezahlt Ebay-Einkäufe. Die Kundendaten bleiben bei PayPal.
Die gängigsten Zahlverfahren im Internet:
Viele Internet-Shopper zahlen mittels Lastschrift und lassen den Händler den entsprechenden Betrag einfach abziehen. Der Kunde kann sein Geld anschließend über einige Wochen und ohne Angabe von Gründen über seine Bank zurückholen. Bei Unzufriedenheit mit der Ware ist dieses Verfahren ein gutes Druckmittel, dennoch ist das Bezahlen per Lastschrift nicht ungefährlich, weil man persönliche Daten preisgeben muss.
Die Online-Überweisung ist heutzutage fast immer problemlos möglich, dauert aber mit 2-3 Werktagen relativ lange. Einige Anbieter und Onlineportale machen daher eine Sofortüberweisung im Online-Banking möglich, bei der unmittelbar nach Erteilung des Überweisungsauftrags eine Bestätigung an den Empfänger geschickt wird. Dabei müssen allerdings PIN und TAN in bankenfremde Formulare eingegeben werden, was auch wieder Betrüger und Hacker auf den Plan rufen kann.
Vergleichsweise ungefährlich sind da Guthabenkarten, die man an Tankstellen erwerben kann. Sie wird über eine individuelle PIN-Nummer aktiviert und enthält einen Fixbetrag. Dieser kann bei Online-Shops ausgegeben werden, wenn das Guthaben allerdings verbraucht ist, ist auch erst mal Schluss mit Shoppen! Diese Zahlungsvariante ist absolut anonym und sicher, da keine persönlichen Daten weitergegeben werden. Der Finanzdienstleister WireCard bietet eine Guthabenkarte im Internet an, die über das Girokonto aufgeladen wird und breite Akzeptanz findet. Für das Aufladen wird allerdings eine Gebühr fällig.


