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Handytarife

Ein Leben ohne Handy ist heute kaum noch vorstellbar.

Inzwischen gibt es zahllose Anbieter und Verträge, die dem Kunden maximale Vorteile bei minimalen Kosten versprechen.

Über 1700 Handytarife stehen dem Verbraucher zur Verfügung, wie soll man da bloß den richtigen finden? Neben den großen Netzbetreibern gibt es sogenannte Serviceprovider und Mobildiscounter . Aber auch Lebensmitteldiscounter bieten inzwischen ihre eigenen Handytarife.

Handytarife vergleichen

Wer sich ein neues Handy zulegen oder erstmalig ein Mobiltelefon erwerben möchte, sollte folgende Punkte beachten:

  • Prepaid oder Vertrag?

    Prepaid-Handys werden über Telefonkarten mit Geld aufgeladen, das der Kunde abtelefonieren kann.
    So hat er seine Kosten immer unter Kontrolle, muss aber rechtzeitig nachladen um das Handy weiternutzen zu können.

    Als Vertragskunde ist man 24 Monate an den Anbieter gebunden, das Handy ist aber jederzeit einsatzbereit.
    Zu vielen Verträgen gibt es Prämien, z.B. Notebooks, DVD-Player o.ä.

  • Brauche ich ein neues Handy, oder will ich nur den Tarif wechseln?
  • Versende ich überwiegend SMS, oder telefoniere ich lieber? Wenn ja, wie oft und wie lange?
  • Wann telefoniere ich?( tagsüber, abends, an Werktagen, am Wochenende)
  • Telefoniere ich von zuhause oder unterwegs? Welche Netze wähle ich in der Regel an?
  • Wohin telefoniere ich?( Ortsnetz, National, ins Ausland)
  • Für Studenten oder Onlinekunden gibt’s Sondertarife, die man in die Auswahl miteinbeziehen kann.

Wer sich unsicher ist, kann auch im Bekanntenkreis bzw. in der Familie nach guten Konditionen fragen oder im Internet einen Tarifrechner hinzuziehen.

Damit lassen sich neben Strom- und Gastarifen auch günstige Handyanbieter ermitteln. Dort braucht der Nutzer lediglich ein paar Fragen zu seinem Telefonierverhalten zu beantworten und erhält dann eine Aufstellung der preiswertesten Angebote.

Wer all diese Punkte vor dem Kauf durchgeht, findet sich gut im deutschen „Tarifdschungel“ zurecht! Die Handyrechnung bleibt im Rahmen, und man kann ohne schlechtes Gewissen telefonieren.

Handytarife - News

Handyflatrate lohnt sich nicht immer!

vom 14.09.2009 15:35

Jeder will unbesorgt telefonieren können und nicht ständig an die späteren Kosten denken, eine Flatrate klingt da verlockend, ist aber nicht in jedem Fall günstiger als beispielsweise Discount-Handytarife. Die Flatrate ist ein Pauschalangebot mit einem Festpreis, der jeden Monat bezahlt wird. Dieser wird dann abtelefoniert, zusätzliche Kosten kommen meist nicht hinzu. Der Pauschalpreis deckt auch netzinterne Gespäche, SMS und Telefonate ins deutsche Festnetz ab.
 
Wer in andere deutsche Mobilfunknetze telefoniert oder Nachrichten dorthin schickt, muss das extra bezahlen. Es gibt auch Flatrates für alle deutschen Handynetze sowie das deutsche Festnetz, die allerdings recht teuer sind. Vor Vertragsabschluss sollte man daher immer prüfen, welche Netze in der angebotenen Flatrate enthalten sind und was Anrufe zu Sondernummern wie der Auskunft oder bei 0180-Vorwahlen kosten, denn diese Gespräche werden extra berechnet.
Die billigste Lösung finden Verbraucher, indem sie die monatlichen Kosten einer Flatrate in alle Netze einem Discounttarif mit derzeit 8 Cent Gesprächsgebühren pro Minute gegenüberstellen. Bei O2 zahlt man für eine All-Inclusive-Flatrate beispielsweise derzeit 60 Euro pro Monat. Dafür können Verbraucher derzeit bei einem Discounter 750 Minuten oder 12,5 Stunden jeden Monat telefonieren. Das entspricht 25 Minuten am Tag. Weitere Rechenbeispiele dieser Art lassen sich in der Broschüre "Handy-Guide: Mobilfunk-Ratgeber für Einsteiger und Fortgeschrittene", die im Buchhandel erhältlich ist, nachlesen. Dabei werden dann auch Vertragslaufzeiten und der Erwerb eines neuen Handys berücksichtigt. Eine kostenfreie Kurzversion der Broschüre gibt es als Download auf der Website von handytarife.de.

Spezielle Handytarife für Kinder sollen Abzocke verhindern!

vom 23.12.2008 15:25

Ein Leben ohne Handy ist heutzutage auch für Kinder kaum noch vorstellbar. Das mobile Telefon ist längst nicht mehr nur zum Simsen und Anrufen da, sondern ein Statussymbol geworden. Mit dem richtigen Klingelton und Logo gewinnt es fast so etwas wie eine eigene Persönlichkeit  und begleitet Kinder und Jugendliche überall hin. Zu Weihnachten werden daher wieder zahlreiche Handys unterm Christbaum liegen. Eltern finanzieren die Telefone aber auch, damit ihre Sprösslinge jederzeit erreichbar sind, wenn es Probleme gibt.

Damit die Kids allerdings kein Vermögen ausgeben, sind seit einiger Zeit besondere Handytarife für Kinder buchbar. Die aktuellsten Hits, Spiele und Klingeltöne gibt es beispielsweise bei Jamba im Abo. Hierfür schickt man einfach eine SMS an die entsprechende Jamba-Nummer und kann pro Woche für 2,99 drei Töne herunterladen. Das Abo kann und sollte nach Gebrauch allerdings sofort gekündigt werden, sonst gibt man schnell bis zu 155 Euro pro Jahr für solches Zubehör aus!

Was ist bei Kindertarifen zu beachten?

Eltern, die solche Abos oder die Rufwahl teurer  Sondernummern unterbinden wollen, können z.B. entsprechende Teenager- bzw. Juniorkarten bei den verschiedenen Anbietern erwerben, die eine zuverlässige Sperrung kostenpflichtiger Servicenummern ermöglichen. Auch Auslandsanrufe sowie das teure Handyinternet sind blockierbar. Die Eltern zahlen monatlich einen Festbetrag für ihre Kinder ein, der verbraucht werden kann. Danach sind die Kids immer noch erreichbar, können nur selbst nicht mehr telefonieren. Für solche Kinderkarten müssen jedoch die Eltern beim selben Telefonanbieter einen Vertrag abgeschlossen haben. Wird das Kind allerdings volljährig oder der Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt, geht er in einen herkömmlichen 2-Jahresvertrag mit Grundgebür über- also aufpassen!

Eine preiswertere Alternative zu Kinderverträgen, die über die Eltern laufen, sind Prepaid-Karten. Sie ermöglichen die volle Kostenkontrolle, und SMS bzw. Anrufe sind meist billiger als beim Vertragspartner. Solche Karten lassen sich aber nicht für Klingel-Abos oder teure Nummern sperren, es besteht also die Gefahr, dass Kinder ihr gesamtes Guthaben dafür ausgeben. Ist die Karte leer, sind auch keine Aktionen mehr möglich, wie beim Vertrag ist das Kind aber immer noch erreichbar.

Kindersicherungen

Einige Anbieter wie ZED oder Jamba bieten Eltern die Möglichkeit, die Handynummer ihrer Kinder gegen Downloads der jeweiligen Seite sperren zu lassen. Diese Kindersicherung bieten jedoch längst nicht alle Unternehmen an. Wer seinem Kind ein Handy schenkt, sollte es daher über anfallende Gebühren und Kostenfallen im Fernsehen bzw. Internet aufklären und ihm kein unbegrenztes Guthaben zur Verfügung stellen, damit es lernt sein Telefonierverhalten zu kontrollieren und Kosten besser einzuschätzen.

 

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