Lebensversicherung - News
Familie absichern mit Risikolebensversicherung
vom 24.05.2010 13:47
Jeder, der eine Familie hat und diese im Falle des eigenen Todes möglichst gut versichern möchte, sollte über eine Risikolebensversicherung nachdenken. „Finanztest“ hat 46 Anbieter auf Herz und Nieren getestet und legt die Fakten nun auf den Tisch. Es gibt viele preisliche Unterschiede je nach Versicherungsanbieter. Die Versicherung ist keine Sparversicherung, sondern im Todesfall wird die Versicherungssumme vom Versicherer an den vereinbarten Hinterbliebenen ausgezahlt.
Viele Faktoren spielen für Versicherer eine Rolle
Raucher beispielsweise zahlen für die Versicherung jährlich eine bedeutend teurere Summe, als Nichtraucher. Ein 34-jähriger Raucher müsste beim günstigsten überregionalen Versicherer Ontos jährlich 489 Euro zahlen. Ein Nichtraucher gleichen Alters hingegen zahlt 266 Euro weniger. Auch Frauen haben bessere Chancen geringere Beiträge zu zahlen, da ihre Lebenserwartung höher ist und das Risiko jung zu sterben im Vergleich zu Männern bedeutend geringer.
Versicherungssumme selbst wählen
Um das Risiko einschätzen zu können benötigt das Versicherungsunternehmen viele Informationen, beispielsweise den Nikotinverbrauch, Angaben zu risikoreichen Hobbies und den Gesundheitszustand – Übergewicht kostet automatisch mehr. Die Versicherungssumme kann der Kunde im Übrigen selbst festlegen, je nachdem wie er den Bedarf für die Hinterbliebenen einschätzt. Laut „Spiegel Online“ könnte mit einer Versicherungssumme von 150.000 Euro hätten die Angehörigen 20 Jahre lang monatlich eine Summe von 900 Euro zur Verfügung (bei 4 Prozent Zinsen).
Die Versicherung lohnt sich beispielsweise, wenn der eine Ehepartner geringe Rentenansprüche hat. Und zu bedenken sei auch, dass die Empfehlung eine Risikolebensversicherung abzuschließen nicht von ungefähr kommt: 16 Prozent der 2008 Verstorbenen hatten das 65. Lebensjahr noch nicht erreicht.
Mickrige Zinsen für Lebensversicherungen
vom 08.03.2010 11:48
Verbraucher, die Ihr Geld sicher in einer Lebensversicherung angelegt haben, müssen derzeit mit mickrigen Zinsen rechnen. Auch der Garantiezins für neue Lebens- und Rentenversicherungsverträge, kann sich mit 2,25 Prozent im Vergleich mit den Sparzinsen noch sehen lassen.
Millionen Versicherte sind jedoch nicht zufrieden, wenn sie ihre Altersvorsorge endlich nach vielen Jahren in Anspruch nehmen können. Die Summen, die beim Abschluss versichert wurden, sind heutzutage kaum realisierbar. Ein Verbraucher der in 30 Jahren rund 36.000 Euro in seine Lebensversicherung eingezahlt hat, bekam im Durchschnitt noch vor neun Jahren 104.600 Euro ausgezahlt. Heutzutage bleiben demselben Verbraucher mit denselben Konditionen nur noch rund 63.800 Euro zur Verfügung. Hat man versucht, mit der Lebensversicherung ein Restdarlehen für eine Haus oder eine Eigentumswohnung tilgen zu wollen, entsteht nun eine unerwartete Lücke. Geht man von dem eben genannten Fall aus, entstehen 40.000 Euro. Außerdem können freiwillig Krankenversicherte damit rechnen, dass die Pflege- und Krankenkasse noch kräftige Beiträge von den Versicherten kassieren. Obwohl Traumrenditen vergangener Jahre noch unerreichbar sind, lohnen sich nach Experten die private Rentenversicherung als moderne Variante der Lebensversicherung für konservative Vorsorgesparer immer noch.
Verbraucherschützer sehen jedoch die Gefahr, dass die Auszahlungsbeträge noch weiter schrumpfen werden. Grund für die Annahme ist, dass eine Vielzahl von Versicherer ihre Zinsen bisweilen nur deshalb über dem Garantiesatz halten können, da sie noch ihre Reserven ausnutzen. Schätzungen zufolge kann es passieren, dass jährlich vier Millionen Kunden ihre Kapital-Lebensversicherung kündigen werden.


