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Mietwagen


Viele Urlauber möchten ihr Ferienziel auf eigene Faust erkunden. Dann ist ein Mietwagen genau das Richtige.

Man ist unabhängig von den Pauschalausflügen der Reiseveranstalter und legt selbst fest, wann man wohin fährt, und wie lange man bleibt.

Die Fahrzeuge kann man am Flughafen oder online buchen. Die meisten Leasingfirmen bieten auch einen Internetservice an.

Über Reiseseiten hat der Nutzer außerdem die Möglichkeit, zum Urlaub gleich das passende Fahrzeug zu buchen. Vor allem Familien und Individualtouristen mieten gern ein Auto und gestalten ihre Freizeit selbst.

Was kostet ein Mietwagen?

Der Preis für einen Mietwagen beinhaltet neben der Tagesgebühr und den Spritkosten auch Flughafengebühren für die Bereitstellung des Fahrzeugs, Steuern und verschiedene Versicherungen (z. B. Vollkasko, Haftpflicht). Bei einigen Anbietern sind diese Kosten in All-Inclusive-Preisen enthalten, andere schlüsseln ihre Preise auf.  Viele Unternehmen bieten Wochenend-Specials oder Feiertagstarife an und vermitteln ihren Kunden auch Wagen ins Ausland.

In jedem Fall sollte man verschiedene Firmen hinsichtlich ihrer Konditionen vergleichen, ehe man sich für eine entscheidet. Auf einigen Webseiten kann der Nutzer einen Preischeck der Mietfirmen in seiner Nähe durchführen.

Er muss lediglich den Abhol-und Rückgabeort sowie den Zeitraum angeben, in dem er das Fahrzeug braucht. Dann erhält er eine Aufstellung der günstigsten Leasingpartner vor Ort.

Was ist zu bedenken?

Der Mietwagen ist immer bei der Leasingfirma abzuholen und wieder zurückzubringen. Wer das eigene Auto aus Sicherheitsgründen zuhause lassen möchte, sollte sich vorher ausrechnen, ob ein geleastes Fahrzeug mit all seinen Gebühren wirklich billiger ist! Wenn im Urlaub etwas passiert und der Versicherer anschließend Probleme macht, kann es richtig teuer werden!

Unfälle mit Tieren sind besonders heikel. Läuft dem Fahrer ein Reh in das Auto, und er kann nicht mehr ausweichen, zahlt die Versicherung in der Regel. Wer allerdings wegen eines Igels in den Graben fährt, muss den Schaden im schlimmsten Fall selbst tragen, weil die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben ist. Fahrer, die viel in ländlichen Gebieten unterwegs sind, sollten ihre Kaskoversicherung um Tierunfälle aller Art aufstocken.

Beherzigt man diese Ratschläge, ist der Mietwagen eine gute Alternative für jene, die am Urlaubsort selbständig von A nach B fahren möchten!

Mietwagen - News

Fahrer eines Mietwagens muss nicht voll haften!

vom 31.05.2010 09:20

Auch wenn der Fahrer eines Mietwagens durch grobe Fahrlässigkeit den gemieteten Wagen beschädigt, muss er nicht voll haften. Eine Klausel die dies vorsieht ist im Mietvertrag nichtig. Ein Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth setzt sich für die Rechte des Fahrers ein und nicht für die des Eigentümers. Für das Gericht benachteiligt die Regelung den Fahrzeugmieter unangemessen.
 
 
Die Klausel in vielen Mietverträgen weicht vom gesetzlichen Leitfaden einer Haftungsbegrenzung auch bei grober Fahrlässigkeit ab. Nach geltenden Versicherungsrecht, besteht der Versicherungsschutz auch ohne weiteres bei grober Fahrlässigkeit. So wurde eine Klage von einer Autovermietung gegen einen Kunden, der mit dem Mietwagen ein Verkehrsunfall verursachte, abgewiesen. Die Autovermietung sah den Unfall als grobe Fahrlässigkeit seitens des Kunden und verlangte von ihm den Ersatz des Schadens am Auto.

Mietwagen werden über die Feiertage knapp

vom 08.12.2009 16:10

Wer über Weihnachten und/oder Neujahr Urlaub im Süden machen und einen Mietwagen für eigene Rundfahrten buchen will, könnte aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise, die nun auch das Automobilbusiness und das Mietwagengeschäft betrifft, leer ausgehen, denn vor allem in beliebten Reisegebieten wie auf den Kanaren oder den Balearen werden Mietwagen knapp und teuer. Ein Branchenexperte der Automobilindustrie erklärt, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Fahrzeuge bei den Autovermietern zur Verfügung stehen. Wer also über die Festtage gen Süden reisen möchte und einen Mietwagen braucht, sollte bereits jetzt einen buchen.
 
Durch das sinkende Angebot steigen allerdings die Preise für einen solchen Wagen. So kostet beispielsweise ein Opel Corsa über Weihnachten auf Mallorca etwa 50 Prozent mehr als noch 2008. In Barcelona steigen die Kosten um 30 Prozent, und in Portugal legt man für einen Mietwagen 20 Prozent mehr drauf als im letzten Jahr. Wer nach Teneriffa oder Irland fährt, muss für seinen Leihwagen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen, und für Rundreisen in Australien oder in Südafrika gelten die Preiserhöhungen auch. Glück hat hingegen, wer im Weihnachts-Shopping-Mekka USA Urlaub macht, denn hier sind die Mietwagen (noch) nicht teurer geworden.

Mietwagen müssen mit Winterreifen ausgestattet sein!

vom 21.01.2009 15:13

Das hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat kürzlich entschieden, dass der Fahrer eines Mietwagens unter Umständen keine Selbstbeteiligung bei einem Unfall zahlen muss, wenn Ihm der Verleih ein unzureichend ausgerüstetes Fahrzeug vermittelt. Winterreifen gehören zur Grundausstattung eines Mietwagens, und können dem Gericht zufolge auch von dem Kunden erwartet werden. Ein Wagen, der bei Schnee und Eis nicht über die entsprechende Bereifung verfügt, ist für den „vertragsgemäßen Gebrauch“ ungeeignet und sollte nicht vermietet werden. Anders sieht es aus, wenn der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist, oder ein Auto ohne Winterreifen akzeptiert, sein Fahrverhalten aber nicht an die Witterung anpasst. Dann trägt er in den meisten Fällen eine Mitschuld, wenn ein Unfall passiert.

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