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Was man beim Online-Shopping beachten sollte
vom 29.12.2008
Der Einkauf übers Internet bietet viele Vorteile- keine nervige Parkplatzsuche, kein Warten in der Kassenschlange, keine unfreundlichen Verkäufer oder anderen Kunden. Er birgt aber auch Gefahren, da man oft nicht weiß, was der Anbieter mit den gewonnenen Daten macht. Vor allem beim Bezahlen fühlen sich viele Kunden daher unwohl. Ein knappes Viertel der Deutschen kauft regelmäßig im world wide web ein, der Rest erledigt Einkäufe aus Angst vor Betrug oder Datenmissbrauch nach wie vor lieber im Geschäft.
Einige Anbieter stellen daher spezielle Internetsysteme zum Bezahlen bereit um den Kunden die Angst zu nehmen. Marktführer ist derzeit die Ebay-Tochter PayPal, wo sich jeder Kunde einmalig registrieren und ein Konto einrichten lässt. Über sein normales Girokonto lädt er das Shopping-Konto auf und bezahlt Ebay-Einkäufe. Die Kundendaten bleiben bei PayPal.
Die gängigsten Zahlverfahren im Internet:
Viele Internet-Shopper zahlen mittels Lastschrift und lassen den Händler den entsprechenden Betrag einfach abziehen. Der Kunde kann sein Geld anschließend über einige Wochen und ohne Angabe von Gründen über seine Bank zurückholen. Bei Unzufriedenheit mit der Ware ist dieses Verfahren ein gutes Druckmittel, dennoch ist das Bezahlen per Lastschrift nicht ungefährlich, weil man persönliche Daten preisgeben muss.
Die Online-Überweisung ist heutzutage fast immer problemlos möglich, dauert aber mit 2-3 Werktagen relativ lange. Einige Anbieter und Onlineportale machen daher eine Sofortüberweisung im Online-Banking möglich, bei der unmittelbar nach Erteilung des Überweisungsauftrags eine Bestätigung an den Empfänger geschickt wird. Dabei müssen allerdings PIN und TAN in bankenfremde Formulare eingegeben werden, was auch wieder Betrüger und Hacker auf den Plan rufen kann.
Vergleichsweise ungefährlich sind da Guthabenkarten, die man an Tankstellen erwerben kann. Sie wird über eine individuelle PIN-Nummer aktiviert und enthält einen Fixbetrag. Dieser kann bei Online-Shops ausgegeben werden, wenn das Guthaben allerdings verbraucht ist, ist auch erst mal Schluss mit Shoppen! Diese Zahlungsvariante ist absolut anonym und sicher, da keine persönlichen Daten weitergegeben werden. Der Finanzdienstleister WireCard bietet eine Guthabenkarte im Internet an, die über das Girokonto aufgeladen wird und breite Akzeptanz findet. Für das Aufladen wird allerdings eine Gebühr fällig.
Redaktion Vergleicher.de: Ute MüllerNeueste Nachrichten:
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