Wer ein Handy erwerben, aber keinen bindenden Vertrag unterschreiben möchte, findet in Prepaidpaketen eine perfekte Alternative. Die beigelegte Chipkarte wird einfach in das Handy eingelegt, dann kann man lostelefonieren.
In den meisten Fällen ist ein kleines Startguthaben auf der Karte. Hat man das dieses Guthaben abtelefoniert, muss das Handy über eine Prepaidkarte nachgeladen werden. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, je nachdem wie viel der Kunde bezahlen möchte.
Üblich sind Beträge von 15, 25 und 50 Euro. Inzwischen bekommt man Prepaidkarten nicht mehr nur im Handyshop, sondern auch in vielen Supermärkten, Tankstellen oder an speziellen Automaten. Sie sind ähnlich aufgebaut wie Zigarettenautomaten und versorgen den Handynutzer auch nach Ladenschluss mit einer neuen Karte.
Vor-und Nachteile der Prepaidhandys:
Prepaidtarife sind oft billiger und einfacher strukturiert als Vertragstarife, meistens gilt für SMS und Gespräche derselbe Preis, egal wann und in welches Netz man telefoniert.
Für Einsteiger sind Handys mit Prepaidkarten daher ideal. Man hat seine Kosten unter Kontrolle und weiß genau, was man vertelefoniert hat. Da liegt allerdings auch der entscheidende Nachteil der aufladbaren Handys.
Wer Kosten und Guthaben nicht im Auge behält, kann irgendwann nicht mehr telefonieren, weil das Geld alle ist. Da sind Vertragskunden flexibler. Außerdem muss der Prepaidkunde das Handy sofort bezahlen, während der Vertragskunde es erst einmal kostenlos oder sehr billig bekommt. Er bezahlt es dann allerdings später über die Grundgebühr und den Mindestumsatz, das Gratishandy ist also eine Illusion!
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Fazit: Prepaidhandys sind in der Anschaffung erst einmal teurer, ersparen dem Kunden aber eine mehrjährige Vertragsbindung und sind in ihren Tarifen einfacher strukturiert.
Die Entscheidung zwischen Vertrag und Karte ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der Spaß am Telefonieren sollte in jedem Fall an erster Stelle stehen.
Prepaidkarten - News
Prepaidtarife oft günstiger als Vertrag
vom 08.09.2009 08:48
Prepaidkarten für Playstation Network sorgen für Verzögerungen!
vom 24.12.2008 12:31
Um die Prepaidkarten für Ladendiebe unattraktiv zu machen, werden sie ohne Guthaben verkauft. Der Händler an der Kasse lädt die Karten dann über die Bankkarte des Kunden auf. Hierfür ist laut Sony allerdings eine spezielle Technik nötig, die in Europa noch nicht allzu verbreitet ist. Die Einführung der sogenannten PSN Cards für das Playstation Network wird sich daher in Europa verzögern. Wer noch keine eigene Kreditkarte besitzt, muss mit der Nutzung des Network leider warten bis die Einzelhändler ihre Geschäfte mit den Ladegeräten ausstatten und die Prepaidkarten in ihr Sortiment aufnehmen. Angesichts des Käuferpotentials der minderjährigen Zielgruppe dürfte das aber nicht mehr lange dauern!


